Vor dem Start bei einem Wettkampf reißen viele Läufer die Arme vor Freude in die Luft

Die 9 besten Motivationstipps für Läufer

Heute kriegt der Schweinehund mal eins auf die Zwölf – und zwar so richtig. Es gibt unendlich viele Ausreden nicht laufen zu gehen. Die Couch ist manchmal einfach gemütlicher. Schluss damit. Diese neun Motivationstipps für Läufer helfen dir am Ball zu bleiben und deine Ziele zu erreichen.

Neulich habe ich im Urlaub eine WhatsApp Nachricht von einer Freundin bekommen. „Hast du ein paar Tipps, wie man den Schweinehund beim Laufen besiegt?“. Total gute Frage. Bisher hatte ich tatsächlich keinen Artikel über Laufen und Motivation geschrieben. Jetzt aber – hier ist er. Wenn ich gefragt werde wie ich das bei mir selbst mit der Motivation handhabe antworte ich meist: „Ich denke nicht so viel drüber nach. Ich gehe einfach laufen“. Das mag für Leute mit viel Disziplin ein guter Rat sein. Für die weniger disziplinierten ist das eher heiße Luft. Deswegen gibt es jetzt neun konkrete Motivationstipps für Läufer.

1. Ziele setzen

Ohne Ziel dümpelt alles nur so vor sich hin. Darum: Setz dir ein konkretes Ziel, das du erreichen willst. Du sollst nicht den Weltrekord über die zehn Kilometer Distanz brechen. Es sollten Ziele sein, die realistisch sind und auf die du beim Erreichen stolz bist. Als Laufanfänger kann das zum Beispiel sein, fünf Kilometer ohne Pause zu laufen. Für die Ambitionierteren ist es eine bestimmte Zielzeit oder die Teilnahme an einem Wettkampf. Studien haben gezeigt, dass langfristige Ziele sinnvoll sein können. Hast du dir als Neuling das Ziel gesetzt, in den nächsten zwei Jahren einen Marathon zu finishen, ist das zwar ein weit entferntes aber trotzdem sinnvolles Ziel.

2. Im Voraus planen

Plane deine Läufe. Eine Vorlaufzeit von einer Woche ist eine gute Zeitspanne. Setze dir feste Tage, an denen du laufen willst. Irgendwann Anfang und Mitte der Woche sowie einmal am Wochenende ist kein konkreter Plan. Sag dir: Ich gehe Montag um 18 Uhr nach der Arbeit, Mittwoch um 13 Uhr in der Mittagspause und am Samstag um 12 Uhr laufen. Du musst das nicht auf die Stunde genau einhalten. Was du dann aber hast sind konkrete Termine, auf die du dich einstellen und vorbereiten kannst.




3. Kleinschrittig Denken und Zwischenziele feiern

Ich greife noch einmal das Beispiel mit dem Anfänger auf, der sich das Ziel gesetzt hat, einen Marathon zu finishen. Das scheint zunächst ein sehr großes Ziel zu sein, das in weiter Ferne liegt. Der Trick ist, sich dabei Zwischenziele zu setzen und diese Stück für Stück anzugehen. Ist das erste Zwischenziel erreicht, feiere dich und deine Leistung. Genauso mit dem Zweiten und Dritten. Irgendwann ist das nächste Zwischenziel schon das Endziel und du hast es geschafft.

4. Prioritäten setzen

Zu viele Ziele auf einmal sind nicht sinnvoll. Dabei bleibt immer etwas auf der Strecke. Daher gilt: Priorisiere deine Ziele. In unruhigen und hektischen Zeiten hast du dann immer genau vor Augen, was wichtig ist. Die Wohnung renovieren, mehr Zeit mit den Kindern verbringen, weiter an der Doktorarbeit schreiben und im Sommer einen Marathon laufen ist deutlich zu viel auf einmal. Einfach mal kurz Gedanken machen, was wichtig ist, priorisieren und dann den Rotstift ansetzen.

5. Nicht unterkriegen lassen

Du willst bei einem Wettkampf mitmachen und kurz vorher kommen Zweifel in dir auf, ob du dein Ziel überhaupt erreichen kannst? Da bist du nicht der einzige. Viele Läufer haben ein paar Wochen vor dem Tag x Zweifel an sich selbst. Das ist völlig normal. Deshalb: Nicht unterkriegen lassen, auf die eigenen Stärken vertrauen und das Ziel fest im Blick behalten. Du hast ja in den vergangenen Monaten nicht untätig herum gesessen, sondern ehrgeizig trainiert.

Eine Gruppe von Läufern läuft auf einer Straße unter einem großen Baum her
Zweifel an den eigenen Fähigkeiten? Anderen geht es genauso. Glaub an dich und deine Stärken.

Spaß am Laufen haben

Laufen ist nicht Mittel zum Zweck. Laufen ist ein großartiger Sport, für viele das tollste Hobby der Welt und für andere sogar ein Beruf. Genieße das Laufen. Freu dich draußen in der Natur zu sein, etwas für dich, deinen Körper und deine Fitness zu tun. Während andere auf der Couch rumhängen tust du etwas, was dich glücklich und zufrieden macht. Nach deiner Runde durch den Park fühlst du dich wie ein neuer Mensch, der Kopf ist frei, die Sorgen sind nichtiger und das Leben ein Stück besser. Hab Spaß am Laufen.

Aus Fehlern lernen

Nichts funktioniert sofort und Fehler sind da, um aus ihnen zu lernen. Ich schreibe das hier so easy. Leider beherzige ich das selbst viel zu wenig und versuche es oft mit der Brechstange. Jaja, Tipps geben und selbst nicht dran halten – das sind die Besten 😉 Mal im Ernst: Nimm mich als Negativbeispiel und mach es besser. Zweifle auf dem Weg zu deinem Ziel nicht zu sehr an dir selbst. Nachdenken ist gut, Grübeln und Sorgen machen ist schlecht. Also: Du schaffst es und wirst deine Ziele erreichen.

Die eigene Wohlfühlzone finden

Der perfekte Lauf sieht für jeden anders aus. Im Bezug auf Wetter, Ausrüstung, Laufpartner, Strecke und Tageszeit hat jeder andere Vorlieben. Finde deine eigene Wohlfühlzone. Stellst du beim Laufen fest, dass du mit etwas unzufrieden bist, ändere es beim nächsten Lauf. Übrigens: Selbst schlechtes Wetter kann zum eigenen Wohlbefinden beitragen. Mach in deinem Kopf aus dem lästigen Regen doch einfach eine angenehme und kühle Erfrischung, die dich zusätzlich pushed. Umgekehrte Psychologie lässt grüßen.

Tipps von erfahrenen Läufern annehmen

Meistens gibt es einen, der schon mal das gleiche Problem hatte. So ist es auch beim Laufen. Hol dir Tipps von anderen Läufern und erzähl von deinen Problemen und Sorgen. Läufer sind gesellige Menschen und erzähle gerne über ihr Hobby. Da gibt es auch ungefragt den einen oder anderen Rat. Nicht schüchtern sein und immer auf die Leute zugehen.

Welche Motivationstipps für Läufer hast du parat?

Wie stellst du es an, dass der Schweinehund den Kürzeren zieht? Manchmal ist es ja wirklich nicht so einfach. Kommen viele ungünstige Faktoren zusammen fällt es schwer sich aufzuraffen. Wenn es hart auf hart kommt, ist mein Tipp vom Anfang doch gar nicht so schlecht. Nicht drüber nachdenke und einfach laufen gehen. Erzähl mir in den Kommentaren von deinen Motivationstipps.

 

Wer schreibt hier?

Ich bin Kevin, leidenschaftlicher Läufer und Laufblogger. Eigentlich wollte ich nur 10 Kilo durchs Laufen abnehmen. Und plötzlich war ich verliebt in diesen wunderbaren Sport. Und ich bin es noch immer – zu 100%.

Kevin mit Laufsachen zeigt den Daumen nach oben

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2 Kommentare

  1. Ein schöner Artikel! Denn gerade jetzt, wo es schneller dunkel wird, fällt es oft schwerer sich nach der Arbeit noch zu motivieren. Was ich gerne mache um mich selber anzuspornen- ich kaufe mir neue Laufsachen, -schuhe, was Buntes das die Stimmung hebt 🙂

    Antworten
    • Quasi ein kleines Geschenk an sich selbst 🙂 Finde ich super. Alles was zusätzlich anspornt nach draußen zu gehen ist ne gute Sache 👍

      Antworten

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