Über mich

Hi, ich bin Kevin. Laufexperte und überzeugter Anhänger eines aktiven und gesunden Lebensstils.

Ich zeige dir wie du es schaffen kannst deine Ziele beim Laufen zu erreichen – ganz egal an welchem Punkt du gerade stehst. Es ist nicht wichtig, ob du übergewichtig bist, gerade mit dem Laufen angefangen hast oder dich unsportlich fühlst. Mit Disziplin und den richtigen Routinen erreichst du genau das, was du dir vorgenommen hast. Und das ganz ohne Läufer-Fachchinesisch über Vo2max, Kniehub und anaerobe HF Bereiche. Die wahren Helden sind für mich die langsamen Läufer, die trotz Defiziten oder Scham an den Start gehen und etwas für sich und ihren Körper tun.

 

Ich bin Läufer und Laufblogger aus voller Überzeugung. 2013 hat mein Leben eine Wendung genommen, die ich so nicht erwartet habe. In meinem früheren Leben als biertrinkende Partymaus, die keiner Fast-Food Verführung widerstehen konnte, habe ich extrem ungesund gelebt. Mit den Jahren hatte ich ordentlich an Gewicht zugelegt. Ich beschloss, ein paar Pfunde abzuspecken. Genau 10 Kilo war mein Ziel. Wie? Einfach mal mit Laufen versuchen.

Die ersten Versuche taten extrem weh. Ich habe mich regelrecht vor den Blicken anderer geschämt, die mir beim Laufen auf der Straße zugesehen haben. 15 Minuten am Stück durch die Gegend rennen und mein ganzer Körper war ein einziger Schmerz. Den furchtbaren Muskelkater danach werde ich nie vergessen. Aber: No pain, no gain. Nach ein paar Wochen waren schon 20 Minuten drin. Einen Monat später war das erste Kilo runter – in Kombination mit einer „friss-die Hälfte“ Ernährungsanpassung. Mit der Motivation kam auch der Spaß. Aus einfachen Turnschuhen wurden Laufschuhe, aus der schlabberigen Jogginghose eine Runners-Tight.

Heute sind sogar zwölf Kilo runter und Lauf-Veranstaltungen gehören zu meinem festen Wochenend-Programm. Im Frühling 2017 durfte ich meinen ersten Marathon (in Hamburg) laufen – eine großartige Erfahrung, die ich nie vergessen werde. Als ich über die Ziellinie gelaufen bin, habe ich vor Freude so sehr geweint. Da war er endlich: Der Moment auf den ich so lange hingearbeitet habe.

 

Kevin 2013 vs. Kevin heute mit 12 Kg Geschwichtsunterschied.

Wofür steht runnersflow?

Laufen ist der großartigste Sport der Welt. Mit meiner persönlichen Geschichte möchte ich dir zeigen, dass jeder seine Ziele beim Laufen erreichen kann. Völlig egal an welchem Punkt du gerade stehst. Bestzeiten sind nicht entscheidend. Wichtig ist, dass du gerne läufst und es dich glücklich macht. Das Gefühl von Zufriedenheit und ausgepowert sein ist so magisch, dass ich es mit dir und möglichst vielen Menschen auf der Welt teilen möchte. Nicht der ausgefeilteste Trainingsplan und die krassesten Trainings-Skills sind entscheidend für deinen Erfolg. Wenn du mit Disziplin geduldig an deinen Routinen arbeitest, wirst du deine Ziele erreichen. Und das ganz ohne irgendwelche Läufer-Fachbegriffe, die eh keiner braucht. Laufen kann die Welt ein bißchen schöner und bunter machen. Sei ein Teil davon und lass uns gemeinsam ein Stück Lebensfreude versprühen.

 

Silke und Kevin unterhalten sich beim Lauftreff an einer Straße.
Silke von den ASICS Frontrunnern und ich mit extrem guter Laune beim Lauftreff.

8 persönliche Fragen an mich selbst

1. Was war dein schönstes Lauf-Erlebnis?

Der Zieleinlauf bei meinem ersten Marathon 2017 in Hamburg. Monatelang habe ich mir die Situation ausgemalt wie es ist, nach 42 Kilometern über die Ziellinie zu laufen. Als der Moment soweit war, habe ich vor Freude geheult wie ein kleines Kind.

2. Was ist deine größte Schwäche?

Kuchen und Süßigkeiten. Ich lieb dieses Zeug. Nach dem Laufen ist die tollste Belohnung ein leckeres Stück Kirschkuchen mit einem Glas Kakao. Und ich liebe Kaffee. Das würde ich jetzt zwar nicht als Schwäche bezeichnen, das passt aber ganz gut ins Thema.

3. Welche anderen Sportarten betreibst du?

Neben dem Laufen mache ich noch Triathlon. Hier ist es wie beim Laufen: Es geht mir vor allem um den Spaß an der Sache. Die Kombination der drei Disziplinen gefällt mir ziemlich gut. Und ich lerne immer wieder etwas neues über Technik und Material.

4. Wo kann man in den sozialen Medien mehr über dich erfahren?

Ich bin als runnersflow bei Instagram unterwegs. Hier poste ich meine Läufe und was mich in Sachen laufen bewegt. Bei runnersflow auf Facebook gibt´s eine Menge zum Thema Motivation. Schau mal vorbei und schreib mir. Ich freue mich über jede Nachricht.

5. Warum ist gerade Laufen zu deiner Leidenschaft geworden?

Ich schätze die freundliche Stimmung unter Läufern sehr. Es bedeutet mir viel, wenn Menschen ehrlich, freundlich und rücksichtsvoll miteinander umgehen. Genau das erlebe ich in der Laufszene immer wieder. Daraus ziehe ich meine Energie.

6. Hast du eine spezielle Macke?

Ich hasse Unordnung. Bei mir muss alles sortiert und aufgeräumt sein. Und ich liebe Klebezettel und Listen. Ich kann mir nämlich nichts merken und schreibe alles auf. Das führt dann schonmal dazu, dass die Wohnung mit gelben Post-Its vollgekleistert ist.

7. Was hast du eigentlich gemacht, als du noch kein Läufer warst?

Ich habe mit 4 Jahren angefangen Fußball zu spielen. Das habe ich gemacht bis ich 20 Jahre alt war. Auf dem Feld war ich zu schlecht. Mich hat schon immer das Einzelkämpfer-Dasein gereizt. Deshalb und weil ich die Position spannend finde, bin ich Torhüter geworden.

8. Wie unterscheiden sich deine Ansichten zum Laufen im Vergleich zu anderen?

Ich glaube, dass es nicht wichtig ist an welchem Punkt man steht (ein paar Kilo mehr auf den Rippen, Fitnesslevel, Ausdauer). Jeder kann mit dem Laufen anfangen. Ich supporte nicht die schnellen Läufer. Die wahren Helden sind für mich die Langsamen, die trotz Übergewicht oder Scham an den Start gehen und etwas für sich und ihren Körper tun.

 

Morgens um 4.30 Uhr bei mir Zuhause

Ich werde oft gefragt, wie ich es denn schaffe meinen Vollzeit-Job, das Training und runnersflow zeitlich unter einen Hut zu bekommen. Eine gute Frage. Die Antwort ist erschreckend einfach. Montags und freitags stehe ich um 5.00 Uhr und dienstags bis donnerstags um 4.30 Uhr auf. Ich mache mir einen Kaffee und arbeite bis 6.45 Uhr an meinen Projekten für runnersflow, schreibe Blogartikel und poste bei Facebook und Instagram. Das frühe Aufstehen und direkte Loslegen klingt jetzt erst mal hart. Das war es am Anfang auch. Mittlerweile habe ich mich aber an die frühen Uhrzeiten gewöhnt. Schließlich habe ich ein Ziel. Ich möchte möglichst viele Menschen die Freude und das Glück spüren lassen, die mir das Laufen gibt und bereits gegeben hat. Warum? Weil ich das Laufen einfach liebe. Ganz ehrlich: Ich kann mir nichts schöneres vorstellen. Bleibt noch die Frage wann ich ins Bett gehe, damit ich morgens auch produktiv und fit bin. Spätestens um 21.15 Uhr ist bei mir Schicht und ich bin im Land der Träume.

 

Team early bird. So sieht es aus, wenn ich morgens an meinen runnersflow Projekten arbeite.

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